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Kaminofen richtig anzünden


Kachelofen im Landkreis Traunstein, Oberbayern Kachelofen im Landkreis Mühldorf, Oberbayern Kachelofen im Landkreis Rosenheim, Oberbayern Kaminofen Kachelofen in Rimsting am Chiemsee

Sonnenenergie im Sommer und Winter

Die Wärme für den Sommer liefert die Sonne

Die Sonne liefert Energie praktisch kostenlos. Ohne Sonne wäre das Leben auf der Erde nicht möglich. Von Anfang April bis Ende September ist die Sonne der Energielieferant Nummer eins.

Der Energiespeicher spielt dabei die entscheidende Rolle. Die Position des Pufferspeichers sollte folgende An­for­derun­gen erfüllen:

Weitere Anforderungen an den Pufferspeicher

Unter Beachtung dieser Faktoren, ist der optimale Stand­ort des Wärme­speichers, das Bad im Ober­geschoss.

Wärmeenergiespeicherung eines
Pufferspeichers
Puffer
Volumen
Liter
Temperatur-
differenz
Celsius
Öl

Liter
Holz

kg
Wärme-
energie
kWh
20.000 60 140 400 1.400
10.000 60 70 200 700
3.000 60 21 60 210
2.000 60 14 40 140
2.000 30 7 20 70
1.000 30 3,5 10 35
500 30 1,8 5 17,5

Die Kombination aus 3000 Liter Puffer­speicher und 15 m² Solar­anlage ist die Wärme­quelle für den Sommer.

An guten Son­nen­tagen liefert die Solar­anlage ca. 40 - 50 kWh Wärme­energie. Ein Teil wird zum Duschen und Warm­wasser benötigt, der Rest wird gespeichert oder zum heizen verwendet.

Bei einer Positionierung des Puffers in im Keller, erhöhen sich die Verluste erheblich. Man braucht lange Leitungen und meistens wird dann noch viel unnötige Technik verbaut. Die Bereit­stellungs­verluste, der Heizungen im Keller, liegen zwischen 5 - 30 kWh pro Tag!

Bei einem gut gedämmten und nach Süden ausgerichtetem Holzhaus, kann es durchaus sein, dass die Bereit­stellungs­verluste der High Tec Heizung größer sind, als der eigentliche Heizbedarf.

Es gibt auch komplett Solar beheizte Häuser. Diese haben einen Puffer von 10.000 - 20.000 m² Wasser. Dass das mit dem richtigen Konzept funktioniert, hat die Fa. Jenni aus der Schweiz bewiesen. www.jenni.ch

Die hohe Kunst, bei einem gut gedämmten Haus, liegt darin, die Wärme richtig zu dosieren. Holzofen, Solaranlage und Puffer ist dazu die optimale Kombination. Kleine Leistungen sind für den Puffer optimal.

Die Wärme für den Winter liefert das Brennholz

Holzofen mit Warwasseraufbereitung

Es gibt eine einfache Möglichkeit, die Energie des Sommers für den Winter verlustfrei zu speichern.
Durch Sonnenenergie wächst der Wald im Sommer. Man macht Brennholz und lässt dieses mit Hilfe der Sonnen­energie trocknen.

Keine 10 Pumpen, kein Puffer mit 15.000 Litern, keine teure Heizungsanlage, keine Steuerung bei der sich niemand mehr auskennt.
Man nimmt im Winter Holz und schiebt es in den Ofen, so einfach ist das.
Warum machen das nicht bereits alle?

Ein Kachelofen erzeugt Behaglichkeit. Der Grundofen gibt größten Teil der Wärme in Form von Strahlung ab.

Kritiker des Systems wenden ein, dass, wenn das jeder machen würde, wir bald keine Wälder mehr haben. Bei einem gut gedämmten Haus mit Solaranlage ergibt sich ein Brennholzverbrauch von ca. 150 bis 400 kg pro Person. Der Papierverbrauch in Deutschland liegt bei ca. 240 kg im Jahr pro Person. Zur Herstellung benötigt man Holz, Altpapier, Wasser und Energie.

Wenn wir unseren Papierverbrauch auf 50 kg im Jahr pro Person reduzieren würden, dann könnten wir mit dem Rest unsere Häuser beheizen!

Wahrheit oder Irrglaube?

Wenn das stimmt was ich hier schreibe, warum schaut dann die Realität auf den Baustellen anders aus? Die modernen Häuser haben zum Energie-sparen so viel Technik, dass das meistens keiner versteht.

Energieberater lernen Formeln, die keinen Nutzen haben. Man schafft ein Konstrukt, das keiner steuern kann und versucht dann mit viel Vorschriften und High Tec das System zu beherrschen.

Moderne Heizungsanlagen sind der Versuch, eine Strecke von 100 Metern, die man am besten zu Fuß geht, mit dem Auto zu fahren. Da es den direkten Weg nur für Fußgänger gibt, muss man mit dem Auto eine Strecke vom zwei bis fünf Kilometern zurücklegen. Wenn man dann auch noch im Stau steht, ist es, wegen dem umweltverschmutzenden Abgas, das beste, man legt sich ein Elektroauto zu.

Schlusswort:
Ich bin Zimmerermeister und kein Heizungsbauer. Von 1985 bis 1988 habe ich Zimmerer gelernt. Seit über 30 Jahren arbeite ich auf den Baustellen. Auf der Meister- und Bautechnikerschule haben wir gelernt, wie man den Wärmebedarf eines Hauses ausrechnet. Schlaue Menschen werden einwenden, das ist ja schon über 20 Jahre her, das geht doch inzwischen ganz anders. Dagegen kann ich nur ganz naiv einwenden: „Die Gesetze der Bauphysik haben sich seit 1000 Jahren nicht geändert.“